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Lunch-time Talk mit Nicole Biermaier

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

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Wem gehört Zürich? – Demonstration am 26. Oktober 2013, 14 Uhr

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Am 26. Oktober 2013 geben ganz verschiedene Organisationen mit einer Demonstration ihre Antwort zur Frage „Wem gehört Zürich?“ So unterschiedlich wie die Antworten, so bunt stellen wir uns auch Zürich vor. Wir stellen an diesem Tag der reichen Einöde ein buntes und durchmischtes Zürich entgegen, mit all den Mauerblümchen und den exotischen oder traditionellen, zarten oder grellen Blüten, die eine lebendige Stadt eben treibt.

Wir sind Genossenschaften, soziale und MigrantInnen-Organisationen und Institutionen, besetzte Häuser, Quartiervereine, KünstlerInnen und Kleingewerbler. Wir sind sehr verschieden, doch eins verbindet uns: Wir alle haben offenbar keinen Platz mehr im Zürich der Reichen.

Das sind unsere Forderungen:

  • Bezahlbarer Wohnraum für alle
  • Für einen wirksamen MieterInnenschutz
  • Bezahlbarer Raum für Gewerbe und Kultur
  • Für Freiräume und Selbstverwaltung
  • Gegen Verdrängung und eine Stadt der Kapitalinteressen

Besammlung: 14.00 Uhr, Gemüsebrücke beim Ratshaus
Schlusskundgebung: 17.00 Uhr, Brupbacherplatz (mit Konzert)

 

Folgende Organisationen unterstützen die Demonstration:
Alternative Liste Zürich (AL), Autonomer Beauty Salon, Autonome Schule Zürich, Bau- und Wohngenossenschaft Durchbruch, Bau- & Wohngenossenschaft NeNa1 (noch ohne Land), Corner College, IG Sozialhilfe, IG-ZeitRaum, Intendanz Rosengarten, International Network for Urban Research and Action INURA, kritische Politik UZH&ETHZ, Kunsthaus Aussersihl, Les Complices, Mieterinnen- und Mieterverband Regionalgruppe Stadt Zürich, Offene Kirche St. Jakob, ortoloco, OG9, Partei der Arbeit Zürich, Quartierverein Riesbach, Recht auf Stadt, Radio LoRa, Stadtlabor, Unia Zürich, Verein für billiges Wohnen (Heini 137), Verein Zukunft Labitzke, Wohngenossenschaft Hellmi 2000

Lunch-time Talk: Johanna Wögerbauer

Lunch-time Talk, 29. September 2013
OG9 Küche, Lagerstrasse 98, Zürich
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see english version below

Liebe Freunde und Interessierte

Wir freuen uns sehr, am kommenden Sonntag im Rahmen der offenen Ateliers in der Stadt Zürich / Lokalgenial einen Lunch-time Talk mit Johanna Wögerbauer ankündigen zu können.

Johanna Wögerbauer gibt einen kurzen Einblick in ihre Praktik des UrbanSketching. Mit ihrer Art des Zeichnens auf Stadtwanderungen, allein oder in Gruppen, beansprucht sie den öffentlichen Raum und entwickelt alternative Modelle der Stadtaneignung. Im Atelier entsteht daraus ein dreidimensionales Organigramm ihrer Wahrnehmungen in Zürich.

Johanna Wögerbauer ist zur Zeit artist-in-residence im Rotationsatelier bei uns im og9.

Programm:
13h – Kürbis-Linsensuppe mit Brot
13:20 – 14h Präsentation und Diskussion

Damit wir sicher sind, dass es für alle genug zu Essen hat, bitte anmelden:
mirjambuergin[at]hotmail.com / 076 452 69 60 oder verica[at]kovacevska.net.

Wir freuen uns Euch zu sehen
Mirjam, Vera und Johanna

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Lunch-time Talk, 29 September 2013
OG9 Kitchen, Lagerstrasse 98, Zurich
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Dear friends

We are very pleased to announce that on Sunday during open studios in Zurich / Lokalgenial there will be a lunch-time talk with Johanna Wögerbauer.

Johanna Wögerbauer will give a short presentation of her practice in UrbanSketching. In her drawing approach, which involves city walks (alone or in groups), she reclaims public space and develops alternative models for appropriating the city. In her studio she is creating a three-dimensional organigram from her perceptions of Zurich.

Johanna Wögerbauer is currently an artist-in-residence at the Rotationsatelier at og9.

Programme:
1pm – Pumpkin-Lentil soup and Bread
1:20 – 2pm Talk and Discussion

To ensure that we have enough food for everyone, please RSVP: mirjambuergin[at]hotmail.com / 076 452 69 60 or verica[at]kovacevska.net.

Looking forward to seeing you,
Mirjam, Vera and Johanna

„Tracking the Traffic“, 1. September, 17 Uhr, OG9/Garage

Film-Vortrag der Schweizer Künstlerin Elianna Renner
eine Veranstaltung von Omanut

Die Arbeiten der Konzeptkünstlerin Elianna Renner setzen sich mit Biographie, kultureller Erinnerung und Geschichte auseinander. Bei ihrer letzten grossen Einzelausstellung „Bobe Mayses“ (2013) schöpfte sie in einer Mischung aus Performance, Audio-Installationen, Fotografie und Film auch aus ihrer Familiengeschichte. Indem sie der Wirklichkeit entnommene Momente durch eine subtile Verschiebung fiktionalisiert, spielt sie auf humorvolle und provokative Weise mit den Grenzen von Objektivität und Subjektivität.

In ihrem neusten Projekt untersucht Elianna Renner einen Ring von Mädchenhändlern, die von 1850 bis 1930 junge jüdische Frauen von Osteuropa in die Bordelle der neuen Welt brachten. Sie begann ihre Recherche im November 2012 in New York und besuchte seither Buenos Aires, Montevideo, Sao Paulo, Rio de Janeiro, Mumbai, Schanghai und Johannesburg.

Gerne macht die Künstlerin nun Station in Zürich, um über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse zu berichten. Dabei kommt auch der Film …Aquelas Mulheres… (…Those Women…), Rio de Janeiro 2010 (portugiesisch mit engl. Untertiteln), von Matilde Teles und Verena Kael, der den jüdischen Mädchenhandel beleuchtet, zur Vorführung.

CHF 15.- / Omanut-Mitglieder: CHF 10.-

Elianna Renner wurde 1977 in Zürich geboren und lebt heute in Bremen. Ihr Werk wurde u.a. 2012 mit dem Bundes-GEDOK Kunstpreis  „Dr. Theobald Simon-Preis“ ausgezeichnet. Dank einem DAAD-Stipendium konnte sie den Spuren der verschleppten Frauen nachgehen.

Charta 2016 Petition: Unterschreiben!

PETITION FÜR DIE FINANZIELLE UND STRUKTURELLE UNTERSTÜTZUNG VON SELBST-ORGANISIERTEN RÄUMEN UND STRUKTUREN IM BEREICH DER BILDENDEN KUNST IN DER SCHWEIZ

Vor zwei Jahren wurde in der Schweiz das neue Kulturförderungsgesetz eingeführt. Mit dem Gesetz wurden die Preise für Kunsträume, die als finanzielle Unterstützung für selbst-organsierte Kunsträume von grosser Bedeutung waren, ersatzlos gestrichen. Im letzten Jahr haben sich unter CHARTA 2016 selbst-organsierte Kunsträume der Schweiz zusammengeschlossen, um gegen die Streichung zu protestieren und die Verantwortlichen zu einer strukturellen Unterstützung zu bewegen.

Um diesem Anliegen politischen Nachruck zu verleihen, lanciert nun CHARTA 2016 sowie OFF OFF – Unabhängige Kunsträume Schweiz eine Petition zur strukturellen Unterstützung von selbst-organsierten Kunsträumen und Strukturen. Diese soll auf die Schwierigkeiten selbst-organisierte Arbeitsweisen hinweisen und fordert den Bundesrat sowie das Parlament auf, eine Million Franken für unsere Arbeit bereit zustellen. Alle weiteren Hintergründe sowie Erklärungen sind in der Petition zu finden.

Wir bitten alle Personen, ihre Solidarität kundzutun mit unserer Arbeit sowie den anderen selbst-organisierten Strukturen mit der Unterzeichnung der Petition. Bitte die Petition ausdrucken, unterzeichnen und per Post zurücksenden an das Corner College. Wir würden uns sehr freuen, wenn die Petition mit der Aufforderung zur Unterzeichnung weiter geleitet und Unterschriften gesammelt werden.

Zeichnungsberechtigt sind alle Personen, gleich welcher Nationalität, welchen Wohnorts oder Alters. Die Petition ist in deutscher, französischer, italienischer sowie englisch Sprache auf CHARTA 2016 downloadbar.

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Galerie

Fotos vom Lunch-time talk mit Dipyaman Kar

Diese Galerie enthält 11 Fotos.

Dipyaman Kar, zur Zeit artist-in-residence im Gästeatelier Krone in Aarau, gab einen kurzen Einblick in seine künstlerische Arbeit.