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Joint Venture: Performance von Steffi Weismann und Lara Russi

JointVenture

Joint Venture 682334/248297
Ortsspezifische Performance und Readymade-Musik mit Steffi Weismann, Lara Russi, Objekten und Publikum

Samstag, 21. Dezember 2013, 18.30 Uhr und 19.30 Uhr im Rotationsatelier.
Dauer: 17 Minuten (kein Nacheinlass!)

Joint Venture steht für Kooperationen der beiden Künstlerinnen, die mit Interventionen an   spezifischen Orten arbeiten. Die Zahlen bezeichnen die Koordinaten des jeweiligen Ortes. Innerhalb eines definierten Zeitfensters spielen sich Dinge ab, die das Hier und Jetzt zelebrieren und gleichzeitig aus Raum und Zeit zu fallen scheinen. Die Performance im Rotationsatelier setzt sich aus den Bestandteilen Materialfetischismus rot-weiss, Vertikallamellen, Stereoeffekten und Schleifspuren zusammen. Ein Becherdorf ist Basislager und wird zur Readymade-Musik für Ohren und Augen.

Steffi Weismann ist eine in Zürich geborene Performance- und Intermediakünstlerin, die seit 1988 in Berlin lebt. Vom 9. Dezember bis 6. Januar ist sie im Rotationsatelier anzutreffen. Am Sonntag den 5. Januar um 16 Uhr ist eine Abschlusspräsentation geplant, bei der Arbeiten Steffi Weismanns und ihres Kooperationspartners Georg Klein vorgestellt und diskutiert werden.

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Lunch-time Talk mit Nicole Biermaier

Diese Galerie enthält 4 Fotos.

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Bilder von den Open Studios: Seda Hepsev und Diego Mallo

Diese Galerie enthält 14 Fotos.

Sa 23. November 2013 17-20h. Open Studios Rotationsatelier: Diego Mallo/Barcelona. Seda Hepsev/Winterthur/Istanbul

Lunch-time Talk: Johanna Wögerbauer

Lunch-time Talk, 29. September 2013
OG9 Küche, Lagerstrasse 98, Zürich
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see english version below

Liebe Freunde und Interessierte

Wir freuen uns sehr, am kommenden Sonntag im Rahmen der offenen Ateliers in der Stadt Zürich / Lokalgenial einen Lunch-time Talk mit Johanna Wögerbauer ankündigen zu können.

Johanna Wögerbauer gibt einen kurzen Einblick in ihre Praktik des UrbanSketching. Mit ihrer Art des Zeichnens auf Stadtwanderungen, allein oder in Gruppen, beansprucht sie den öffentlichen Raum und entwickelt alternative Modelle der Stadtaneignung. Im Atelier entsteht daraus ein dreidimensionales Organigramm ihrer Wahrnehmungen in Zürich.

Johanna Wögerbauer ist zur Zeit artist-in-residence im Rotationsatelier bei uns im og9.

Programm:
13h – Kürbis-Linsensuppe mit Brot
13:20 – 14h Präsentation und Diskussion

Damit wir sicher sind, dass es für alle genug zu Essen hat, bitte anmelden:
mirjambuergin[at]hotmail.com / 076 452 69 60 oder verica[at]kovacevska.net.

Wir freuen uns Euch zu sehen
Mirjam, Vera und Johanna

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Lunch-time Talk, 29 September 2013
OG9 Kitchen, Lagerstrasse 98, Zurich
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Dear friends

We are very pleased to announce that on Sunday during open studios in Zurich / Lokalgenial there will be a lunch-time talk with Johanna Wögerbauer.

Johanna Wögerbauer will give a short presentation of her practice in UrbanSketching. In her drawing approach, which involves city walks (alone or in groups), she reclaims public space and develops alternative models for appropriating the city. In her studio she is creating a three-dimensional organigram from her perceptions of Zurich.

Johanna Wögerbauer is currently an artist-in-residence at the Rotationsatelier at og9.

Programme:
1pm – Pumpkin-Lentil soup and Bread
1:20 – 2pm Talk and Discussion

To ensure that we have enough food for everyone, please RSVP: mirjambuergin[at]hotmail.com / 076 452 69 60 or verica[at]kovacevska.net.

Looking forward to seeing you,
Mirjam, Vera and Johanna

Ausstellung von Latefa Wiersch in der Station21

Latefa Wiersch, Gast im Rotationsatelier im Juli/August 2013 zeigt:

THE CREATION OF MAN

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The Creation of Man, Mixed Media Installation mit Stop-Motion-Animation, Videostill

Latefa Wiersch  – THE CREATION OF MAN

19. – 20.09.2013
Vernissage: 19.09., 18 Uhr

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Stationsstrasse 21
8003 Zürich

Eine wird von einer Schlange durchbohrt und bekommt daraufhin Zuwachs.  Ein anderer wird von Titanen bedroht. Einer verliert seinen Kopf und verwandelt sich in einen Stier. Wird zerrissen, zerstückelt, wieder zusammengenäht, und ist plötzlich ein anderer.
Was klingt wie in einem Horrorfilm ist nicht besonders tragisch. Denn erstens führt immer eine Transformation zu einer nächsten und nie ist einer endgültig erledigt, zweitens handelt es sich lediglich um Objekte, die von der Künstlerin animiert werden und nur scheinbar zum Leben erweckt werden.
Die Leipziger Bildhauerin und Animationskünstlerin Latefa Wiersch, die sich mit dem Anthropomorphen beschäftigt, ließ sich bei ihrer Videoinstallation THE CREATION OF MAN von der griechischen Mythologie inspirieren.
Die teils grotesken, teils komischen Metamorphosen der Figuren zeigen, was passiert, wenn Dinge, Puppen, Stofffetzen, menschliche Züge annehmen.  Oder was passiert, wenn der menschliche Körper als Material  begriffen wird.
Um die Beseelung und das Unheimliche kreisen auch die skulpturalen Elemente der Installation. Sie haben durch das verwendete Material wie Kleidung, hautähnlichem Nylon und Masken einen starken Bezug zum Menschen und zum Körper und scheinen – obwohl als leblose Objekte einfach zu enttarnen – dennoch eigenständige Subjekte zu sein.

Für das Projekt gewinnen ließen sich einige Größen aus dem Show Business:

Britney Spears –  Hera

The Spaceman Ace Frehley  –  Titan No. 1

The Starchild Paul Stanley   –  Titan No. 2

Elvis Presley (im Schlangenkostüm) – Zeus

Prince Rogers Nelson (Prince)  –   Prometheus

Justin Bieber  –  Zagreus

Muse  –  Kore

Der Trailer  zur Ausstellung

Latefa Wiersch, Jahrgang 1982, studierte Design und Bildende Kunst u.a. in Berlin und Münster. Die aktuelle Arbeit entwickelte sie während eines Residenzstipendiums des Kunsthaus Aussersihl, OG9, in Zürich. Sie freut sich sehr, ihr Gastspiel in der Stadt noch etwas erweitern zu können.

Die Arbeit ist Teil eines größeren Werkzyklus der Künstlerin, der gefördert wird von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

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Fotos vom open studio Adam Knight 24.8.2013

Fotos aus dem Rotationsatelier von Adam Knight

„Tracking the Traffic“, 1. September, 17 Uhr, OG9/Garage

Film-Vortrag der Schweizer Künstlerin Elianna Renner
eine Veranstaltung von Omanut

Die Arbeiten der Konzeptkünstlerin Elianna Renner setzen sich mit Biographie, kultureller Erinnerung und Geschichte auseinander. Bei ihrer letzten grossen Einzelausstellung „Bobe Mayses“ (2013) schöpfte sie in einer Mischung aus Performance, Audio-Installationen, Fotografie und Film auch aus ihrer Familiengeschichte. Indem sie der Wirklichkeit entnommene Momente durch eine subtile Verschiebung fiktionalisiert, spielt sie auf humorvolle und provokative Weise mit den Grenzen von Objektivität und Subjektivität.

In ihrem neusten Projekt untersucht Elianna Renner einen Ring von Mädchenhändlern, die von 1850 bis 1930 junge jüdische Frauen von Osteuropa in die Bordelle der neuen Welt brachten. Sie begann ihre Recherche im November 2012 in New York und besuchte seither Buenos Aires, Montevideo, Sao Paulo, Rio de Janeiro, Mumbai, Schanghai und Johannesburg.

Gerne macht die Künstlerin nun Station in Zürich, um über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse zu berichten. Dabei kommt auch der Film …Aquelas Mulheres… (…Those Women…), Rio de Janeiro 2010 (portugiesisch mit engl. Untertiteln), von Matilde Teles und Verena Kael, der den jüdischen Mädchenhandel beleuchtet, zur Vorführung.

CHF 15.- / Omanut-Mitglieder: CHF 10.-

Elianna Renner wurde 1977 in Zürich geboren und lebt heute in Bremen. Ihr Werk wurde u.a. 2012 mit dem Bundes-GEDOK Kunstpreis  „Dr. Theobald Simon-Preis“ ausgezeichnet. Dank einem DAAD-Stipendium konnte sie den Spuren der verschleppten Frauen nachgehen.

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Rotationsatelier: open studios 24.8.2013

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

Am Samstag, dem 24. August 2013, sind die Türen zu unseren beiden Gastatelier, den Rotationsateliers, geöffnet: London-based artist Adam Knight will present works-in-progress from the previous 3 weeks in-residence. This will include a working draft script of an imaginary reading … Weiterlesen

Artikel im Züritipp

Kreative Lückenfüller
Von Daniel Morgenthaler

Eigentlich würden sie gern das Bürogebäude am Helvetiaplatz als permanentes Atelier- und Ausstellungshaus nutzen. Doch vorerst haben die Initianten des «Kunsthaus Aussersihl» in einem Dienstgebäude der SBB gleich bei den Gleisen einen Zwischenstopp – bis Januar 2014 – eingelegt. …“

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